Ende Oktober fand in Karlsruhe das Europäischen Treffen der Leitenden der Mennonitischen Konferenzen statt. Zur Sprache kam auch der Krieg in der Ukraine. Dabei kam es zu beeindruckenden Begegnungen mit einem Pastor von Mennonitengemeinden aus dem Kriegsgebiet. Jürg Bräker berichtet.
Begegnung mit einem ukrainischen Pastor
An der Retraite der Pastorale Mennonite Romande berichtete ein ukrainischer Pastor über die Situation in den russisch besetzten Gebieten in seinem Heimatland. Seine Worte hinterliessen bei den Teilnehmenden einen bleibenden Eindruck – auch bei Marie-Noëlle Yoder.
Konferenz von Church and Peace: Vertrauen in zivile Konflikttransformation wahren
Ende Oktober fand in Kroatien die jährliche Konferenz von Church and Peace statt. Im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine forderte das ökumenische friedenskirchliche Netzwerk dazu auf, alles zu unternehmen, um einen Waffenstillstand und diplomatische Verhandlungen zu ermöglichen.
Tagung: Welcher Pazifismus heute?
In Europa war Pazifismus jahrelang ein unbestrittenes Ideal. Seit dem Einmarsch Russlands in der Ukraine, steht er plötzlich unter Rechtfertigungsdruck. Im Rahmen einer Tagung am 19. November in Biel erörtert das Täuferische Forum für Frieden und Gerechtigkeit (TFFG), wieso es sich lohnt, am Pazifismus festzuhalten.
MCC ruft den Michael-J.-Sharp-Friedensstifterpreis ins Leben
Das internationale mennonitische Hilfswerk Mennonite Central Committe lanciert einen Preis für Menschen, die sich für Frieden einsetzen. Er ist nach dem Friedensaktivisten Michael J. Sharp benannt, der 2017 ermordet wurde. Der Preis soll jährlich verliehen werden.
«Pazifismus muss gewissermassen als Ideal rehabilitiert werden»
Seit Russland in der Ukraine einmarschiert ist, hat Pazifismus einen schweren Stand. Hansuli Gerber vom Täuferischen Forum für Frieden und Gerechtigkeit (TFFG) erklärt, was der Begriff genau bedeutet, warum er ein Ideal bleiben soll und Pazifismus und Gewaltlosigkeit biblisch sind.
















